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Erläuterungen zu den wichtigsten Begriffen aus dem Bereich Multimedia
 
ASF Advanced Streaming Format
Wurde von Microsoft entwickelt und wird heute unter dem Namen Windows Media Technology auf Windows-Systemen, MAC und Solaris angeboten. ASF ermöglicht das Streamen von Audio-, Video- und anderen Multimediadaten über Netzwerke und übernimmt dabei die Synchronisation dieser Daten zueinander. So kann z.B. Start und Ende der Audio- bzw. Videoclips für einen Folienvortrag gesteuert werden. ASF ist ein Dateiformat, in das multimediale Daten arrangiert und organisiert werden. ASF ermöglicht somit einen steuerbaren Informationsfluss und stellt keinen neuen Codec einer Komprimierung dar.
 
Bandbreite In der digitalen Kommunikation bezeichnet man die Datenübertragungskapazität eines Übertragungsmediums als Bandbreite. Die Bandbreite gibt demnach das Datenvolumen an, das pro Zeiteinheit übertragen werden kann (werden z.B. 100Mbit/Sekunde in einem LAN-Netz erreicht, spricht man von einer 100Mbit Bandbreite). Je höher die Bandbreite, desto schneller ist der Datentransfer. Streams benötigen eine minimale Bandbreite, da die Geschwindigkeit der Datenwiedergabe auf dem Dienstnutzersystem feststeht und somit von der Netzwerkseite bedient werden muss (d.h. der Datenstrom muss groß genug gehalten werden).
 
Browser Wörtlich übersetzt nichts anderes als ein "Durchblätterer". Ein Browser ist eine Anwendung, die beim Navigieren im Internet hilft und die gewünschten Seiten anzeigt. 1993 wurde der erste PC-Browser Mosaic von Marc Andreesen programmiert. Marc Andreesen und Jim Clark sind die Gründer der Firma Netscape. Die heute verbreitetsten Browser sind Netscape Navigator/Communicator und der Internet Explorer von Microsoft.
 
CIF Common Intermediate Format
Bildstandard für Videosysteme mit 352x288 (CIF-Pal) bzw. 352x240 (CIF-NTSC) Bildpunkten.
1/4 CIF wird als QCIF (Quarter CIF) bezeichnet und hat im QCIF-Pal mit 176x144 Bildpunkten nur ein Viertel der Bildpunkte des CIF-Pal.
Die auf diesem Multimedia-Server angebotenen Streams sind in der T1/LAN-Version im CIF-Format und in der ISDN-Version im QCIF-Format.
 
Codec Compressor/Decompressor
Dabei handelt es sich um Algorithmen, die Daten z.T. verlustbehaftet komprimieren bzw. dekomprimieren (z.B. CinePak, Indeo Video, Microsoft Video, MPEG-4 V2 und weitere).
Ein Codec kann als Zusatzmodul in ein bestehendes Betriebssystem eingebunden werden und fungiert damit als Software-Codec. Ein Software-Codec ist somit Bestandteil des Client-Rechners und wird wie jedes Programm auch von der CPU eines Rechners ausgeführt. Software-Codecs setzen somit eine minimale Rechenleistung voraus. Ist eine zusätzliche Hardware im Client-Rechner eingebaut, spricht man von Hardware-Codecs. Bei der Verwendung von Hardware-Codecs wird die CPU des Rechners nur unwesentlich belastet und zudem eine qualitativ höherwertige Darstellung des Datenmaterials erreicht.
 
DSL Digital Subscriber Line
DSL bietet eine Technologie, um das Internet über DSL-Modems mit bis zu 3,0 Millionen Bits pro Sekunde über Kupferleitungen zu betreiben.
ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line. ADSL teilt den Kupferdraht einer herkömmlichen Telefonleitung digital in drei unterschiedlich große Bereiche: zwei für den Datentransport und einen zum Telefonieren. "Asymmetric" deshalb, weil Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich große Datenmengen transportieren können.
T-DSL: Telekom Digital Subscriber Line. Unter T-DSL vermarktet die Deutsche Telekom AG ihre ADSL-Anschlusstechnologie.
 
Dublin Core Ein Metadaten-Format der "Dublin Core Metadaten Initiative"zur Beschreibung von Dokumenten und anderen Objekten im Internet. In seiner einfachen Version als "Dublin Core Metadata Element Set" besteht es aus 15 Datenfeldern. Alle Felder sind optional und können auch mehrfach vorkommen. Bei Bedarf sollten sie durch Qualifiers genauer spezifiziert werden. Dublin Core kann in verschiedenen Formaten angegeben werden, z.B. in XML (siehe auch Metadatenmodell).
 
Embedded Player Auf einer Webseite kann durch Eingabe eines bestimmten HTML-Codes ein Software Media Player so integriert werden, dass das Player-Fenster in der Seite eingebettet erscheint. Die Alternative dazu ist die Einbindung des "Standalone"-Players. Hier wird die Abspielsoftware in einem externen Fenster aufgerufen.
 
Frame Als einen Frame bezeichnet man ein einzelnes Bild einer zusammengehörigen Bildfolge. Frames sind demnach die Einzelbilder eines Films.
 
Framerate Mit der Framerate bezeichnet man das Verhältnis von Frames pro Sekunde. So haben Pal bzw. SECAM 25 Frames/Sekunde und NTSC 30 Frames/Sekunde. Je höher die Framerate, desto fließender erscheint eine Bildfolge. Die Streams auf diesem Multimedia-Server werden im T1/LAN-Format mit einer Framerate von 15 Frames/Sekunde und im ISDN-Format mit einer Framerate von 8 Frames/Sekunde für das Internet bereitgestellt.
 
FTP File Transfer Protocol
Ein Dienstprotokoll, mit dem der schnelle Dateiversand ermöglicht wird. Mittels FTP werden die riesigen Datenmengen, die bei der Digitalisierung von Ton- und Videodokumenten anfallen, auf den Backupserver der Universität Tübingen gesichert.
 
HTML Hyper Text Markup Language
Ist die für das Internet gebräuchlichste Sprache.
HTML wird für das Erstellen von WEB-Seiten verwendet. HTML stellt durch das Fehlen von sonst in Programmiersprachen üblichen Anweisungen (z.B. bedingten Verzweigungen wie 'if then else') eher ein Formatierungs-Tool für die WEB-Publikation dar.
 
HTTP Hyper Text Transport Protocol
Ist ein Dienstprotokoll, das auf dem TCP/IP-Protokoll aufbaut. HTTP ist das Online-Protokoll im Internet. Das Versenden von Grafiken, Sound und Text (Text mit Grafik und Sound wird als Hyper-Text bezeichet) zwischen verschiedenen Rechner ist damit möglich.
 
Internet Durch den Zusammenschluss von vielen heterogenen Netzen bildet sich ein Netzverbund. Diesen Netzverbund bezeichnet man auch als Internetwork. Das Internet stellt einen solchen Netzverbund dar, der verschiedenste Rechner und deren unterschiedliche Netzwerkstrukturen durch z.B. Gateways miteinander verbindet. Jeder Rechner im Internet besitzt eine eindeutige Netzwerkadresse, über die dieser angesprochen werden kann. Die Struktur des Internets entwickelte sich aus dem ARPANET. Die derzeit im Internet verfügbaren Dienste sind z.B. FTP, E-Mail, WWW (Web-Pages), News, Gopher, Telnet und weitere.
 
IP-Adresse,
IP-Nummer
Internet-Protokoll-Adresse
Die IP-Nummer ermöglicht die eindeutige Zuordnung der Rechner in einem Netzwerk und der Netzwerke selbst in einem Netzwerkverbund (wie z.B. das Internet). Die IP-Nummer ist eine 4 Byte lange Zahl, deren einzelne Bytes durch Punkte (engl. dot) getrennt sind. Man spricht daher auch von einer "dotted address", die z.B. folgendermaßen aussehen kann: 134.2.3.109. Die Aufteilung der einzelnen Bytes einer IP-Nummer hängt von der Größe des Netzwerkes ab (d.h., wie viele Rechner ein einzelnes Netzwerk besitzt). So kann eine IP-Nummer, deren 1. Byte das Netzwerk zuordnet, die restlichen 3 Bytes dafür verwenden, die Rechner in diesem Netzwerk anzusprechen (damit lassen sich weltweit nur 256 Netze identifizieren, jedoch mit jeweils 16 Mio. Rechnern in jedem dieser Netze -> es handelt sich damit um sehr große Netze). Je nach Aufbau klassifiziert man die IP-Nummer in A (1. Byte für das Netz), B (ersten 2 Bytes für das Netz) und C (ersten 3 Bytes für das Netz).
 
ISDN Integrated Services Digital Network
Mittels ISDN können die bisherigen analogen Telefonleitungen digital genutzt werden. ISDN besitzt eine Bandbreite in der Datenübertragung von 64kbits/Sekunde (auf einem B-Kanal) und 16 bzw. 64 kbit/Sekunde auf dem Steuerkanal (D-Kanal). Das Schmalband-ISDN besitzt 3 und das Breitband-ISDN 23 B-Kanäle. ISDN bietet gegenüber dem analogen Telefon weitere Dienste an (z.B. mehrere Rufnummern pro Anschluß, Anklopfen, Dreierkonferenz und mehr). Alle Streams des Tübinger Internet Mutlimedia Server (TIMMS) sind im ISDN-Format abrufbar und ermöglichen so externen Zugängen eine Nutzung dieses Dienstangebotes.
 
Java Script Eine Scriptsprache, die Strukturen besitzt, die an objektorientierte Sprachen (OOP) angelehnt sind. Diese Scriptsprache ist jedoch nur in Verbindung mit HTML anwendbar. Java Script ist plattformunabhängig und läuft daher auf jedem Betriebssystem. Eignet sich daher hervoragend für den Einsatz im WWW. Java Script wurde von Netscape und Sun entwickelt und war erstmalig im Netscape Navigator 2 verfügbar. Heute wird Java Script vom Netscape Navigator/Communicator und Microsoft Internet Explorer unterstützt. Da Java Script eine sich immer weiter entwickelnde Sprache ist, muss der Browser die jeweils aktuellste Version interpretieren können. Für die Dienste, die auf diesem Multimedia-Server angeboten werden, ist ein Browser von Netscape oder Microsoft in Version 4 oder höher nötig, damit diese Java Script in der Version 1.2 verstehen können.
 
LAN Local Area Network
Darunter ist ein lokales Netzwerk zu verstehen, deren Ausdehnung sich nur über wenige hundert Meter erstreckt. Ein Netzwerk in Räumen, Gebäuden und kleinen Gebieten wird daher als LAN bezeichnet. Die Netzwerktechnik beschränkt sich auf die Verbindung von Arbeitsrechnern untereinander, mit Drucker oder externer Peripherie und benötigt daher auch keine Router, Proxy oder Gateways. Die Datenübertragung erfolgt über Koaxial- bzw. Glasfaserkabel. Ein Glasfaserkabel ermöglicht eine schnellere und weiterreichende Datenübertragung als Kupfer-Koaxialkabel, ist jedoch wesentlich teurer in der Anschaffung und Installation. LANs haben eine typische Bandbreite von 10-100 Mbit/Sekunde. Streams, die eine Bandbreite von 320 Kbit/Sekunde benötigen, können über LAN problemlos betrachtet werden.
 
Metadaten Metadaten sind Angaben (Daten) über andere Daten (in der Regel Dokumente, aber auch Videodateien). Typische Metadaten zu einem Video sind z.B. der Name des Autors, die Länge des Films, das Produktionsdatum, der Produzent u.ä. Zu den Metadaten einer Computerdatei sind u.a. der Dateiname, die Zugriffsrechte und das Datum der letzten Änderung zu zählen.
Umfangreichere Metadaten werden in der Regel erst durch Erschließung ermittelt, in einem Index zusammengetragen und mit der zu beschreibenden Datei verknüpft.
Die Metadaten zu den auf diesem Server bereitgestellten Videos werden im Dublin Core-Format erfasst und als XML-Dokumente verarbeitet (siehe auch Metadatenmodell).
 
MJPEG Motion Joint Picture Experts Group
Dieses Bildformat wurde aus dem internationalen Standard für Standbilder übernommen. Jedes einzelne Bild eines Films wird wie ein alleinstehendes Bild behandelt, welches mit JPEG komprimiert wird. Da durch diese Vorgehensweise keine Relationen zu den vorherigen Bildern geknüpft werden können, ist die Kompression nicht so hoch wie z.B. bei MPEG. Mit MJPEG sind Kompressionsraten von etwa 5:1 möglich, ohne erhebliche Qualitätseinbußen zu erhalten. Eine verlustfreie Kompression ist mit einem Kompressionsfaktor von 2:1 möglich. Für den praktischen Einsatz haben sich jedoch Kompressionsraten von 8:1 bis 10:1 durchgesetzt.
 
Modem Modulator/Demodulator
Um Daten von einem Rechner zu einem anderem Rechner über das Telefonnetz übertragen zu können, müssen diese Signale zuerst umgewandelt werden. Das ist notwendig, da die physikalischen Gegebenheiten des Übertragungsmediums nur analoge Signale bedingen. Digitale Signale (wie z.B. die empfangenen Streams oder WEB-Seiten) werden daher in analoge Signale umgewandelt. Durch Aufsetzen der analogen Signale auf eine Trägerfrequenz (Modulation), sind die so umgewandelten Daten übertragungsbereit. Nach der Übertragung werden die aufmodulierten, analogen Signale extrahiert (Demodulation) und die reinen binären Daten wieder hergestellt. Die Modulation/Demodulation kann nach der Amplituden- bzw. Frequenz- oder Phasenmodulation erfolgen. Durch diese Technik können derzeit 56 kBits pro Sekunde übertragen werden. Da die von diesem Multimedia-Server vorliegenden Streams jedoch für eine Bandbreite von über 56kBits pro Sekunde komprimiert wurden, ist eine ruckelfreie Darstellung über eine Modemverbindung nicht gewährleistet.
 
MPEG Moving Picture Experts Group
Ein algorithmisches Verfahren um bewegte Bilder und dazugehörigen Ton zu komprimieren. Bei diesem Komprimierungsverfahren werden die Bilder abhängig zu ihrem vorherigen Bild kodiert (z.B. nur die Differenz zum Vorgägerbild). Dadurch wird eine wesentlich höhere Kompression als bei MJPEG erreicht. Eine weitere Erhöhung der Kompressionsrate wird dadurch erzielt, dass biologisch bedingte Schwächen des Menschen (z.B. von Gehör und Auge) genutzt werden. Durch die Anwendung dieser Technik handelt es sich meist immer um eine verlustbehaftete Kompression, die jedoch aufgrund ihrer hohen Kompression die Möglichkeit bietet, Multimediadaten im Internet zu publizieren. Es gibt derzeit 4 Standards, die MPEG-Formate definieren:

MPEG-1: Bewegte Bilder, Audio und Daten.
MPEG-2: Verbessertes Kodierungsschema ermöglicht digitales Fernsehen.
MPEG-4: Multimedia-Anwendungen.
MPEG-7: Für Repräsentation und Informationssuche geeignet.

Zu einem Standard kann es unterschiedliche Versionen eines Codecs geben. Diese Versionen unterscheiden sich meist in ihrer Leistungsfähigkeit Daten zu komprimieren. So gibt es für den MPEG-4 eine Version 1, Version 2 und neuerdings auch die Version 3, woher sich jeweils die Namensgebung ableiten läßt (z.B. MPEG-4 V2 für den MPEG-4 Standard mit Codec der Version 2).
 
Protokoll Ein Protokoll ermöglicht die Kommunikation verschiedenster Rechner durch einen gemeinsamen, standardisierten Wortschatz. Ein Protokoll ist somit als eine Art Verbindungssprache anzusehen. Eines der ersten Protokolle war das UUCP (Unix to Unix Copy Protocol) und wurde im Arpanet für die indirekte Kommunikation eingesetzt (z.B. ist E-Mail eine indirekte Kommunikationsart). Das TCP/IP-Protokoll setzt sich aus dem IP-Protokoll (Internet Protocol) und dem darauf aufbauenden TCP (Transmission Control Protocol) zusammen und ist derzeit im Internet das gebräuchlichste Transportprotokoll. Auf diese Protokolle setzen weitere Protokolle auf, die zusätzliche Dienste unterstützen. Solche Protokolle werden als Dienstprotokolle bezeichnet (z.B. sind FTP, SMTP und HTTP solche Dienstprotokolle).
 
Real Von der Firma Real Networks entwickelte Client-/Server-Protokolle und Codecs zur Datenkomprimierung und Übertragung von Audio- und Videodateien in Echtzeit. Mit dem Real-Player für Windows können live und on demand "RealAudio" und "RealVideo"-Dateien ohne Download-Verzögerungen abgespielt werden.
 
SQL Structured Query Language
In den 70er Jahren von der Firma IBM entwickelte Abfragesprache für die relationale Datenbank DB2. Es handelte sich dabei um eine nichtprozedurale Programmiersprache, die weder Schleifen, Unterprogramme noch Funktionen enthielt.
SQL-Befehle setzen sich aus zwei Teilen zusammen, der Data Definition Language (DDL) zum Aufsetzen einer Datenbankstruktur und der Data Manipulation Language (DML) zur Manipulation der enthaltenen Daten.
 
Standalone Player Siehe Embedded Player.
 
Streams Die Bezeichung Streams kann direkt aus dem Englischen übersetzt werden und bedeutet damit Strom (in bezug auf fließend, strömend). Aus technischer Sicht betrachtet bedeutet dies, dass ein Datenfluss zwischen zwei oder mehreren Rechnern stattfindet. Dabei werden Mutlimediadaten nicht komplett von einem Dienstanbieter zu den jeweiligen Dienstnutzern vorab vollständig übertragen. Vielmehr werden kleine Teile der Daten zu den jeweiligen Dienstnutzern übertragen und dort gleich nach deren Eintreffen verarbeitet (eine Verarbeitung der Daten kann z.B. deren Darstellung im Microsoft Media Player sein). Nach der Verarbeitung werden die Multimediadaten sofort wieder vom Dienstnutzersystem entfernt. Unterschiede zum Download von Dateien sind damit die fehlende permanente Speicherung der Daten, die sofortige Nutzbarkeit der Daten während der Übertragung und die Notwendigkeit einer gesicherten Bandbreite für eine derartige Übertragung. Die Einspeisung von Streams in ein Netzwerk wird durch Stream-Server vollzogen, die damit das Analogon zu den WEB-Servern darstellen. Der Tübinger Internet Multimedia Server (TIMMS) ist WEB- und Streamserver in einem.
 
T1 Trägerfrequenzkanal
Dabei handelt es sich um eine Datenleitung, die 1,544 Mbit/Sekunde übertragen kann. Es handelt sich dabei um ein Breitbandverfahren, das von AT&T ursprünglich für die Sprachübertragung entworfen wurde. Da hiermit auch Bilder und Texte übertragen werden, findet dieses Medium auch als Internetzugang Verwendung. Die Streams des Tübinger Internet Multimedia Server (TIMMS) können auf diesem Medium ohne Probleme übertragen werden.
 
URL Uniform Resource Locator
Rechner eines Netzwerks müssen in diesem eindeutig identifizierbar sein. Die Netzwerke selbst müssen in einem Netzwerkverbund (wie z.B. das Internet) eindeutige Zuordnung besitzen. Im Internet wird das durch die IP-Nummern (Internet-Protokoll-Nummern) ermöglicht. Da auch Text-, Audio- und Videodaten eines einzelnen Rechners in Netzwerken publiziert werden können, müssen selbst diese, aufbauend auf der Netzwerk- und Rechneradressierung, eindeutig identifizierbar sein. Das wird durch die URLs ermöglicht. Der Aufbau der URLs sieht folgendermaßen aus: Dienstprotokoll://host.domain:port/pfad/datei.
 
WLAN Wireless LAN
Diese Technik ermöglicht den kabellosen Einstieg per Funk über Router und Accesspoints in ein Netzwerk und wird daher gerne dazu verwendet den Netzwerkzugang für tragbare Computer zu realisieren. Abhängig von Datenübertragungsrate und Frequenzen existieren verschiedene WLAN-Standards und Spezifikationen, welche teilweise nicht miteinander kompatibel sind.
 
WMT Die "Windows Media Technology" wurde von Microsoft entwickelt und umfasst mehrere Audio- und Video-Codecs für verschiedene Anwendungszwecke (u.a. Streaming, Screencapturing, 5.1 Audio, einen Stream-Server, Encoder, Player und ein Digital Rights Management System).
 
WMV Die Dateiendung ".wmv" steht für "Windows Media Video", d.h. für Videos, die mit dem Windows Media Codec encodiert wurden. WMV ist Microsofts Nachfolger des Advanced Streaming Formats ".asf" und ein Bestandteil der WMT.
 
WWW World Wide Web
1991 wurde in CERN (Forschungsinstitut bei Genf) ein Netz eingeführt, das es jedem Benutzer ermöglichen sollte, selbst im Internet zu navigieren. Dem Benutzer wurde eine neue Anwendung zuteil, die ihm bei dieser Navigation helfen sollte: der Browser Anfangs gab es nur wenige Web-Adressen, da lediglich die Rechner des CERN miteinander vernetzt waren. Wie heute zu sehen ist, gab es eine stetige Zunahme der Adressen.
 
XML Die "Extensible Markup Language" ist eine vereinfachte Form der älteren SGML-Sprache und Quasi-Standard zur Erstellung strukturierter Dokumente im World Wide Web oder im Internet. Im Gegensatz zu HTML wird XML "erweiterbar" (extensible) genannt, weil man hier seine eigenen Auszeichnungsmarkierungen (Tags) erstellen kann. XML wurde von einer Arbeitsgruppe entwickelt, die unter der Schirmherrschaft des World Wide Web Consortium (W3C) steht. Die Seitenauszeichnungssprache XML wurde vom WWW-Consortium empfohlen, um das Web anwenderfreundlicher zu machen. XML-Dateien lassen sich u.a. nach dem Dublin Core-Standard für Metadaten erstellen.
 
Anforderungen: Firefox 1.x, Microsoft IE 6.x, Windows MediaPlayer 6.4, Realplayer 10 oder jeweils höher
Stand: 24. April 2014 , Kontakt: timmsmaster@zdv.uni-tuebingen.de
 
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