Lehrer*innenbildung für eine Schule der Zukunft: Die Zukunft der Lehrer*innenbildung im Zeichen 'der großen Regression' - (Wie) Frieden und Demokratie lehren lernen?

Description Ringvorlesung: Lehrer*innenbildung für eine Schule der Zukunft im WiSe 2017-2018; Mittwoch, 10. Januar 2018
Creator Philipp Thomas (author); Thomas Nielebock (author)
Contributor ZDV Universität Tübingen (producer); Beck, Nina (organizer); Bohl, Thorsten (organizer); Küchler, Uwe (organizer)
Publisher ZDV Universität Tübingen
Creation Date 2018-01-10
Subjects Studium Generale, Ringvorlesung, Universität Tübingen, Lehrer*innenbildung, Schule der Zukunft, große Regression, Frieden lehren, Frieden lernen, Demokratie lehren, Demokratie lernen, Friedensliebe, Ökonomie, nachhaltige Entwicklung
Rights Rechtshinweise
Abstract Welche gesellschaftlichen Themen sind für die Lehrer*innenbildung von morgen und eine Schule der Zukunft relevant? Wie werden sie erforscht und bearbeitet? Wie sieht beispielsweise ein gelingender Umgang mit Vielfalt und Inklusion aus? Wie können digitale Lebens- und Bildungsräume erforscht und gestaltet werden? Was brauchen Lehrer*innen der Zukunft, welche Fähigkeiten müssen sie erwerben? Die Thematik erfordert einen realistischen und forschungsbasierten Blick auf notwendige Analyse- und Übersetzungsleistungen. Erstens ist herauszuarbeiten, vor welchen Herausforderungen die Gesellschaft steht, zweitens sind die Konsequenzen für Schule und Unterricht zu benennen und drittens mögliche Veränderungen, die daraus für die Lehrer*innenbildung erwachsen, auszumachen. Zwischen jedem dieser Schritte und auch innerhalb dieser Ebenen sind Anfragen an Forschung und an Transfer-, Professionalisierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu untersuchen. Lehrer*innenbildung steht damit im Spannungsfeld dynamischer gesellschaftlicher Prozesse und ihrer institutionellen Verfasstheit. Die Vorlesungsreihe der Tübingen School of Education (TüSE) richtet den Fokus mithin auf die gesellschaftliche Eingebundenheit von Lehrer*innenbildung und Schule, ihre zukünftigen Herausforderungen und ihre bildungswissenschaftliche Erforschung. Sie tritt dazu in einen Dialog mit Fachkolleg*innen sowie der wissenschaftlich und pädagogisch interessierten Öffentlichkeit.