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Symmetrie in Wissenschaft und Kunst I - Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation
Hahn, Werner (2002)
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Hahn W. "Symmetrie in Wissenschaft und Kunst I - Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation.", timms video, Universität Tübingen (2002): https://timms.uni-tuebingen.de:443/tp/UT_20020128_001_symmetrie_0001. Accessed 27 May 2024.
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Hahn, W. (2002). Symmetrie in Wissenschaft und Kunst I - Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation. timms video: Universität Tübingen. Retrieved May 27, 2024 from the World Wide Web https://timms.uni-tuebingen.de:443/tp/UT_20020128_001_symmetrie_0001
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Hahn, W. (2002). Symmetrie in Wissenschaft und Kunst I - Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation [Online video]. 28 January. Available at: https://timms.uni-tuebingen.de:443/tp/UT_20020128_001_symmetrie_0001 (Accessed: 27 May 2024).
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Information
title: Symmetrie in Wissenschaft und Kunst I - Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation
alt. title: Evolutionäre Symmetrietheorie und Ars evolutoria: Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation
creator: Hahn, Werner (author)
subjects: Studium Generale, Symmetrie, Wissenschaft , Kunst, Evolutionäre Symmetrietheorie, Ars evolutoria, Asymmetrie, Neoexpressionismus, Exoformen, Neoevolutionismus, Kubismus, Neokubismus, Neobarock, Evolutionsbiologie, Evolution, Primär-Asymmetrisation, Symmetrisation, Sekundär-Asymmetrisation, Natur- und Kunst-Ästhetik, Farbtheorie, Farbkreise, Hahn Werner
description: Studium Generale Vorlesung, Montag, 28.01.2002, im Wintersemester 2001-2002
abstract: Evolutionäre Symmetrietheorie und Ars evolutoria: Wechselwirkungsprinzip Asymmetrisation/Symmetrisation Werner Hahn Nach einem Auftakt durch den Videoclip "Der heilige Urknall" gibt dieser Beitrag einen Einblick in das Forschungsprogramm 'Evolutionäre Symmetrietheorie' (kurz: EST; Hahn, W. 1989/1998, 1996). Die inter- und transdisziplinäre Betrachtung einer dynamischen evolutionären Symmetrie beinhaltet die kurze Beschreibung der Hypothese, dass Asymmetrie (via Asymmetrisation; Primär-Asymmetrisation) zusammen mit Symmetrie (via Symmetrisation) als autoevolutive Wechselwirkungsmechanismen und als die Ursache, Quelle und Triebkraft evolutionärer Entwicklungsprozesse zu verstehen sind. Der Wechsel von der statischen zur evolutionären Symmetrietheorie wird besprochen. Der Weg von einer empirisch gestützten, dynamisch-prozeßhaft konzipierten Bifurkationsmorphologie in der Kunst mit evolutionären Geometrisierungsprozessen, führte den Autor zur Stilbegründung seiner 'Ars evolutoria'. Das durch 'Science Art' (art-science) entdeckte neue Evolutionstheorem konnte auf die Formevolution anorganischer wie lebender Systeme übertragen werden. Durch "L'Art pour la science" ("Kunst um der Erkenntnis willen") kann die Moderne reanimiert werden. Für einen energenten Gestaltwandel ("Fulguration") sind proportionsändernde 'Transformationen' (Deformationen; Allomorphose) - neben dem Baumeisterpaar 'Primär-Asymmetrisation/Symmetrisation' für evolutionäre Selbsterneuerung - von eher sekundärer Bedeutung; Transformationen werden als 'Sekundär-Asymmetrisationen' interpretiert. In einer 'Evolutionären Ästhetik' als Natur- und Kunst-Ästhetik werden das Natur- und Kunstschöne objektiv begründet. Auf überkulturelle Einigungen auf das Schöne hoffend und in Blickrichtung auf eine 'Universale Evolutionstheorie' definiert Hahn das Natur- und Kunstschöne so: "Das Schöne ist das, was durch Asymmetrisation ("Chaos") verknüpft mit Symmetrisation symmetrisch geworden ist". Hahn überträgt seine Forschungsergebnisse auch in die Sozialwissenschaften. Gemäß seiner Asymmetrisation/Symmetrisation-Hypothese verfolgt der Autor die Zielsetzung einer Ethisierung durch Erkenntnisgewinn und kulturelle Evolution: Problemlösungen können durch soziale (positive) Asymmetrisierung in die Wege geleitet werden, und veränderungsfähig gemachte starre Normen können über Konsens bzw. Dissens neue soziale Balancierungen in symmetrischen Relationen bewirken.
publisher: ZDV Universität Tübingen
contributor: Zentrum für Datenverarbeitung Universität Tübingen (producer)
creation date: 2002-01-28
dc type: image
localtype: video
identifier: UT_20020128_001_symmetrie_0001
language: ger
rights: Url: https://timmsstatic.uni-tuebingen.de/jtimms/TimmsDisclaimer.html?638524166711375795